Pressestimmen

Kurseelsorge-Zentrum Bad Dürrheim
Eine Litera-(tour) auf der Spur von Dichtern und Denkern – geistreich lustwandelten drei professionelle Künstler auf bekannten wie verschlungenenen Pfaden. Unter dem Motto »Ein Garten ist die ganze Welt« fand im katholischen Kurseelsorge-Zentrum ein literarisch-musikalischer Abend statt, der sehr gut frequentiert war. Antje und Martin Schneider agierten als brillante Sprecher – sie hatten die Texte auch ausgewählt. Am Flügel schuf Gabriele Müller einen adäquaten Rahmen – die Musik korrespondierte mit den Texten, mal begleitend, mal ergänzend. Fesselnde Erzählkunst zeichnete die Sprecher aus. Verstaubte Literatur, die man schon in der Schule zum Gähnen langweilig fand? O nein, im Gegenteil! Unwahrscheinlich spannende Histörchen, Gedichte, prägnante Zitate und humorvolle Texte – kein bisschen hochgestochen – wurden lebendig, mit feinem Humor und spitzbübischem Lachen erzählt.
(Benita Schiel-Baumann, Bad Dürheimer Kurzeitung)

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Rathaus Stuhr bei Bremen
Martin Schneider und seine Frau Antje, beide spürbar erfahren und verliebt in Sachen Literatur hatten eine belebende Collage verschiedener Texte zusammengestellt. Rosarote Blümchenpoesie mussten die Zuhörer aber gottlob nicht ertragen. Denn die Schneiders wissen anscheinend um die Ecken und Kanten menschlicher Zweiergespanne. Am schönsten aber gelangen die längeren Geschichten, die die Rezitatoren zu lebendigen Szenen machten. Schneider und Schneider lasen etwa Isaac Singers »Der erste Schlemihl« mit verteilten Rollen. Die Geschichte vom einfältigen Schlemihl war ein begeisterndes Beispiel dafür, wie lebendig Literatur sein kann – und wie wenig es großartiger Kulissen oder komplizierter Effekte bedarf, um soviel Wirkung zu erzielen. Musikalisch sorgte Christina Hanke-Bleidorn für Abwechslung. Sie spielte sorgsam ausgewählte Miniaturen von Chopin bis Fauré und machte die längeren Geschichten mit ihren Ton-Illustrationen noch wirkungsvoller. Großen Applaus aus dem Publikum. (Ehlers, Stuhr-Weyher-Zeitung)

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Kreismuseum Finsterwalde
Die Besucher im Finsterwalder Kreismuseum lernten Felix Mendelssohn Bartholdy am Freitagabend nicht nur als begnadeten Komponisten, sondern auch als lebhaften und poetischen Briefeschreiber kennen. Dafür sorgten Antje und Martin Schneider mit einem Programm schönster postalischer Literatur. Antje und Martin Schneider waren beruflich eng mit der Musik verbunden und haben sich mit ähnlichen Abenden in Finsterwalde ein interessiertes Publikum erschlossen. Am Freitag verstanden sie es wieder wunderbar, gemeinsam mit den beiden Musikerinnen den »früh vollendeten« und oft mit Mozart verglichenen Tonschöpfer im Leben ankommen zu lassen. Aus der Fülle des Mendelssohn Bartholdy’schen Briefmaterials auszuwählen, war den Schneiders schwer gefallen, aber den poetischen Gestus des Musikers lebendig werden zu lassen, dagegen umso leichter. »Ich bin zum Poeten verdorben«, schreibt er aus Rom. Das fanden die Zuhörer überhaupt nicht. Sie genossen die von den Schneiders aus einem riesigen Briefeschatz ausgewählten und mit großem Einfühlungsvermögen gelesenen Auszüge wie die dazu korrespondierende Musik von Mendelssohn selbst oder anderen Komponisten.
(Jürgen Weser, Lausitzer Rundschau)

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Schloß Paretz
Antje und Martin Schneider hatten Auszüge aus Briefen zusammengestellt und lasen sie in verteilten Rollen. Diese anregende Lesung war in Musik eingebettet – die Pianistin Gabriele Müller spielte Werke von Mendelssohn, seiner Schwester Fanny Hensel, den ersten Satz aus Beethovens Mondscheinsonate und u.a. auch »Auf Flügeln des Gesanges« als Liszt-Bearbeitung. Damit machte sie wie ehedem Mendelssohn selbst – ›großen Effekt‹.
(Irene Krieger, Märkische Allgemeine)

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Internationale Mendelssohn-Stiftung e. V.
Leider war zu Ihrem wunderschönen Programm keine Presse anwesend – aber Publikumsresonanz gab es, und die war überaus frohgemut, beglückt und positiv. Wenn Sie also Lust und Zeit hätten, wieder bei uns aufzutreten, so wäre es uns eine Freude.
(Christiane Schmidt, Leiterin des Museums Mendelssohn-Haus)

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