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Weihnachten kommt näher, die Gänse werden fetter
Geschichten rund um die Martinsgans

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Weihnachtsgans mit Wurzelfüllung
Wahre und erdachte Begebenheiten in der Weihnachtszeit

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Wer nicht an Wunder glaubt ist schon verloren
Drei Weihnachtswunder am Heiligen Abend

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Jeder schenkt nach seinem Herzen
Was uns die (Schenk-) Freude an Weihnachten vergällen kann

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Ich habe diese Zeit des Jahres gar lieb
Weihnachten in den Erinnerungen berühmter Menschen

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Nehmen ist seeliger als geben
Erinnerungen fortgesetzt

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Am vierten Advent morgens um vier
Erzählung von Klaus Kordon

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Wärst Du Kindchen doch bei uns geboren
Weihnachten in aller Welt

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Am Christabend muß ich den Bratspieß drehen
Geschichten um lukullische Weihnachtsfreuden

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Morgen Kinder wird’s was geben
Ein Weihnachtsprogramm für Kinder

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Weihnachten in Berlin
Geschichten zur Geschichte des Berliner Weihnachtsmarktes

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 Zwischen den Jahren
Von Geistern, Spuk, Brauchtum und den heiligen Nächten

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Weihnachten kommt näher, die Gänse werden fetter
Geschichten rund um die Martinsgans

Die Gans als Symbol, die Gans als Währung – die Gans als Leckerbissen; es gibt viele Geschichten, Sagen, Mythen um dieses Geflügeltier, das als Weihnachtsbraten noch immer die erste Stelle in den deutschen Haushalten einnimmt. Wer es aber nicht erwarten kann, der serviert bereits zünftig und passend zum Martinstag am 11. November oder um ihn herum eine knusprige Gans. Wir reichen die Geschichten, Gedichte und Histörchen dazu – alles zusammen ergibt ein gelungenes Menü – natürlich nicht ohne passende Musik.

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Weihnachtsgans mit Wurzelfüllung
Wahre und erdachte Begebenheiten in der Weihnachtszeit

Unser »ältestes« und immer wieder aufs Neue gefragtes Weihnachtsprogramm ist gewissermaßen ein Familienprogramm – allerdings noch nicht für die ganz Kleinen. Karl Heinrich Waggerl hat sich mit volkstümlichen Geschichten einen Namen gemacht, sein »Störrischer Esel und die süße Distel« stammen aus einer kleinen Sammlung von ziemlich bekannten Weihnachtsgeschichten; Erich Kästner schickte Felix Senf holen mit ungewissem Ausgang des Weihnachtsabends, auch bei Fredrik Vahle spielen in einem abgelegenen kleinen Häuschen auf dem Lande Senf, Bockwurst und Kartoffelsalat keine Nebenrolle – und bei Astrid Lindgrens Klassiker »Gute Nacht, Herr Landstreicher« geht es dann gleich an die opulent gedeckte Tafel. Einen Höhepunkt des Abends erleben dann alle mit einer kleinen Geschichte der Halbirin (und Halbösterreicherin) Elfie Donnelly, die übrigens auch die Erfinderin des berühmten Elefanten Benjamin Blümchen ist. Da geht es um den berühmten ideologischen Riß, der durch so manche Familie geht –besonders am Heiligen Abend.

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Wer nicht an Wunder glaubt ist schon verloren
Drei Weihnachtswunder am Heiligen Abend

Drei etwas längere Erzählungen (je 20 Minuten) haben wir ausgesucht, die alle justament am 24. Dezember spielen. Johannes Mario Simmel beobachtet mit liebevollem Blick die Annäherungsversuche eines kleinen herrenlosen Hundes und einer alten Dame. Welches Wunder muß geschehen, damit diese beiden zusammenfinden? André Kaminski, der Schweizer polnischer Herkunft (am bekanntesten sein großartiger Roman »Nächstes Jahr in Jerusalem«) hat in den sechziger Jahren in Warschau eine Geschichte erlebt, die eigentlich im fernen Chicago spielt und so unwahrscheinlich schön ist, daß sie einem Tränen der Ungläubigkeit – oder der Freude in die Augen treibt. Und für Hans Scheibners Oma Piper geschieht das Wunder indem sie feststellt, auch ohne Familienbande schöne Weihnachten verleben zu können ...

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Jeder schenkt nach seinem Herzen
Was uns (Schenk-)Freude an Weihnachten vergällen kann

Wer hatte noch nie Probleme mit Weihnachtsgeschenken? Tilde Michels erzählt von einem Amerikaner, dessen Job als Weihnachtsmann in einem Warenhaus ihn die Bekanntschaft mit Paco machen läßt, der in einem Armenviertel von New York lebt. Christine Nöstlinger, die bekannte österreichische Jugendbuchautorin, hatte eine Mutter, für die das Weihnachtsfest der Höhepunkt des Jahres schlechthin war. Und Karl Heinrich Waggerl war ein Wunschzettel-Geschädigter – die größten Wünsche erfüllten sich nie für ihn. Die Französin Francoise Sagan läßt Monsieur Ximenestre, der sein ganzes Geld verspielt hat und der erwartungsfroh gestimmten Familie somit nichts schenken kann, zuerst verzweifeln, und dann ein Wunder geschehen. Zum Schluß kann sich wohl jeder bei Stephen Leacock, dem Kanadier wiederfinden – jeder schenkt eben nach seinem Herzen. Der musikalische Bogen spannt sich dabei von Manfredinis Weihnachtspastorale über gängige Weihnachtslieder bis zu Jaques Offenbach, Robert Schumann und Franz Liszt.

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Ich habe diese Zeit des Jahres gar lieb
Weihnachten in den Erinnerungen berühmter Menschen

Mit Goethe und seiner Mutter Frau Aja beginnt das Programm, die Romantik liefert Beitrage durch Bettine von Arnim, Rahel und Karl August Varnhagen und Heinrich Heine. Schon Heine setzt Kontrapunkte , Theodor Storm wieder gehört zu den »Weihnachtsfanatikern«, Theodor Fontane zu den eher nüchternen Zeitgenossen. Das Tagebuch des zwölfjährigen Knaben Friedrich Nietzsche hat sich erhalten – welch ein liebenswürdiges Kind kommt einem da entgegen! Auch der Maler Emil Nolde beschreibt die Weihnachtsfeste der Kindheit im großen Bauernhaus in Schleswig-Holstein, wie Viktor Mann, der jüngste der fünf Kinder des Senators Thomas Johann Heinrich Mann in Lübeck das erste Weihnachten in München-Schwabing, nach dem Tode des Vaters. Rosa Luxemburg hat während ihrer Gefängnisaufenthalte anrührende Briefe geschrieben, z.B. an Sophie Liebknecht im Dezember 1917. In diese Zeit fällt auch die Kindheit von Erwin Strittmatter – mit einer humorvollen Erinnerung an das Elternhaus wird das Programm beschlossen – natürlich nicht ohne weihnachtliche Musik.

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Nehmen ist seeliger als geben
Erinnerungen fortgesetzt

Wilhelm von Kügelgen, Maler und Schriftsteller beschreibt den jahrhundertealten Dresdner Striezelmarkt zu Beginn des 19. Jahrhunderts, Albert Schweitzer hat sich für sein ganzes Leben eine Phobie eingehandelt, was weihnachtliche »Dankesbriefe« betrifft, und auch Hans Fallada konnte davon ein Liedchen singen. Ruth Schmidt ist keine berühmte Zeitgenossin, aber sie wurde in die Reihe aufgenommen, weil ihre kleine Geschichte von der Aufführung eines Krippenspiels so anrührend ist.

Annette von Droste-Hülshoff und Marie von Ebner-Eschenbach repräsentieren mit ihren Berichten und Briefen die Töchter des Adels mit ihren Weihnachtsfreuden und Sorgen – Erich Kästner ist das Kind des Kleinbürgertums, zu dem wohl auch Hans Scheibners »Oma« gehört, die jedes Jahr ihre Familie mit Geschenken immer aufs Neue mehr schockiert als überrascht; doch Joachim Ringelnatz sorgt mit seinem Gedicht vom »schenken« für einen versöhnlichen Ausgleich. Musikalische Gaben inbegriffen.

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Am vierten Advent morgens um vier
Erzählung von Klaus Kordon

Das Weihnachtsmärchen vom vierten Advent morgens um vier verliert wahrscheinlich nie an Aktualität. Es ist so aussichtslos utopisch, daß man es wahrscheinlich nur in der Weihnachtszeit lesen oder erzählen kann – wenn ein Rest an Hoffnung vielleicht doch wieder unter den Menschen aufkeimt. Der Jugendbuchautor Klaus Kordon schreibt eigentlich für alle Altersgruppen – und das ist es ja, was das Geheimnis guter Literatur ausmacht. Weihnachtliche Musik kann die Utopie vielleicht glaubhafter machen.

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Wärst Du Kindchen doch bei uns geboren
Weihnachten in aller Welt

»Weihnachten in aller Welt« könnte auch das Motto dieses Programms sein, dem Werner Bergengruen mit seinem »Kaschubischen Weihnachtslied« den Namen gegeben hat. Beginnend mit einer finnischen Sage fahren wir fort mit der Geschichte von dem zunächst unwillkommenen »Weihnachtsgast« der schwedischen Nobelpreisträgerin Selma Lagerlöf. Maxim Gorki erzählt aus dem alten Rußland die bitter-ironische Geschichte »Vom Knaben und von dem Mädchen«und Betty Smith berichtet von dem seltsamen Brauch im amerikanischen Williamsburg, wie wenig begüterte Kinder zu einem Prachtexemplar von Weihnachtsbaum kommen können. Schließlich lässt Alistair Cooke den Weihnachtsmann in New York Taxi fahren. Dazu gibt es weihnachtliche Musik von der Petersburger Schlittenfahrt bis zu amerikanischen Weihnachtsliedern. 

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Am Christabend muß ich den Bratspieß drehen
Geschichten um lukullische Weihnachtsfreuden

Essen und Trinken hat im Leben aller Völker einen herausragenden Stellenwert – wie erst zum »Fest aller Feste«! Sagen und Märchen um Weihnachtsspeisen nehmen im Kulturgut einen breiten Raum ein, und namhafte Schriftsteller haben in (oft) heiteren Geschichten ihre Erfahrungen mit den Weihnachtsbraten und Desserts festgehalten. Zu unserer Freude; ob Werner Bergengruen im »Kaschubischen Weihnachtslied«, Alphonse Daudet, der tief in die Vergangenheit Südfrankreichs geht und spukhafte Gestalten wiedererstehen läßt, Karl Heinrich Waggerl, der durch Frechheit und List in den Genuß eines köstlichen Früchtebrotes kommt oder Hans Scheibner mit einem zeitlosen Thema: Der Grünkohl meiner Mutter.

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Morgen Kinder wird’s was geben
Ein Weihnachtsprogramm für Kinder

Ein Programm, das auf Kinder ab 3 Jahren bis etwa 10 Jahren zugeschnitten ist und vielleicht vor einer Abendveranstaltung für die »Erwachsenen« eingesetzt werden kann. Es werden alles kurze Geschichten und Gedichte sein, auch der Alterstruktur entsprechend individuell anpassungsfähig. Musik: Bekannte Weihnachtslieder zum Mitsingen. Dauer des Programms: Für kleine jeweils 30 Minuten maximal, eventuell nach einer Stunde wiederholbar.

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Weihnachten in Berlin
Geschichten zur Geschichte des Berliner Weihnachtsmarktes

Die Anfänge eines Weihnachtsmarktes in der Doppelstadt Berlin und Cölln sind aus dem 15. Jahrhundert belegt, festgehalten im »Cöllnischen Stadtbuch«. Seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts aber hatte sich nicht nur Weihnachten als Familienfest und Krönung des Jahres etabliert, sondern auch der Berliner Weihnachtsmarkt, der von allen Schichten der Bevölkerung – vom Bettler bis zum Königshaus – sehnsüchtig erwartet und angenommen wurde. Vielleicht gibt das Programm eine individuelle Antwort auf die immer wieder erhobene Frage, ob es »früher denn schöner war«. Wir haben weihnachtliche Impressionen aus sehr alten und uns etwas näheren Zeiten zusammengetragen, z.B. von Ludwig Tieck, Schmidt von Werneuchen, Carl Seidel, Gottfried Keller, Wolfdietrich Schnurre und Erich Kästner. Selbstverständlich gibt es auch weihnachtliche Musik.

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Zwischen den Jahren
Von Geistern, Spuk, Brauchtum und den heiligen Nächten

Es geht die Sage von Geistern, die sowohl gut als auch böse sind; von Rauhnachtzauber und Bräuchen in den Heiligen Nächten, von Frau Gaude oder Frau Hare (unserer Frau Holle), von Tieren, die in der Weihnachtsnacht sprechen, von den Perchten und dem Perchtentag, der allen Spuk der »Unternächte« mit einem Paukenschlag beendet – bis heute in den Alpenländern. Ein Programm mit Sagen u.a. aus dem Harz, Schwaben, Preußen, Thüringen, Böhmen, Österreich, Schweden und Island – natürlich auch mit geisterhafter Musik.

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